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Schon gehört?
Für Hunde im Ausland gilt besondere Einreisepflicht. Schützen Sie Ihren Vierbeiner- denn Leishmaniose und Co. sind häufige Urlaubsmitbringsel..

Hier ein kleiner Bericht zum Thema Urlaub mit Hund

Der Hektik des Alltags entfliehen, fremde Länder und Orte auskundschaften und diese mit Ihren gesellschaftlichen, kulinarischen sowie landschaftlichen Gegebenheiten kennenlernen. Wenn dabei noch der Vierbeiner mit an Bord ist, umso besser. Egal ob im Nachbarkanton, im Ausland, allein oder in einer geselligen Runde- Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres. 

Doch bis dieser von 2- und- 4- Beinern unbeschwert genossen werden kann, gibt es einige wichtige Punkte, denen man genauere Beachtung schenken sollte.

Einreisebestimmungen beachten

Vor Einreise in ein fremdes bzw. Ausreise aus dem eigenen Land, gilt es stets die Ein- und- Ausreisebestimmungen des jeweiligen Landes zu checken und diesen nachzukommen.

Generell gilt für alle EU- Länder, dass der einreisende Hund mit einem Chip versehen und im Heimtierausweis eine Tollwutimpfung dokumentiert wurde, die nicht jünger als 21 Tage ist.

Viele Länder fordern zudem noch eine Bandwurmprophylaxe oder ein aktuelles Gesundheitszeugnis vom Arzt. Bei Flug in ein nicht EU- Land sollte geprüft werden, ob eine Quarantäne- Pflicht besteht. Generell sollte der Hund einen adäquaten Schutz gegen Flöhe, Milben und Zecken haben z.B. Scalibor Halsbänder oder Exspot- Produkte.

Maulkorbtraining für alle Fälle

Da man in den meisten Ländern im öffentlichen Raum, vor allem bei öffentlichen Verkehrsmitteln, auf eine Maulkorb- und- Leinenpflicht stösst, sollte man beides stets dabei führen und mit dem Hund vorher ein Maulkorbtraining absolvieren. Nach einem kurzen aber guten Maulkorbtraining, trägt der Vierbeiner den Maulkorb über kürzere Strecken problemlos. Es ist darauf zu achten, dass der Maulkorb gut sitzt und keine Maulschlingen verwendet werden, in diesen kann der Hund nicht trinken und hecheln, um seine Körperwärme zu regulieren. 

Fahrt im Auto

Der Hund muss für längere Fahrten genug Raum zum Liegen mit Frischluft und Frischwasser haben. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich eine Verwahrung in einer Hundebox aus Alu oder Stahl idealerweise im Kofferraum des Autos. So sind Hund und Menschen bei Fahrunfällen besser geschützt. Während langer Fahrten sind Spaziergänge und Verschnaufpausen auch für unseren Vierbeiner ein Muss. Kein Vierbeiner sollte zu lange, ohne Aufsicht, allein im Auto bleiben. Die Sonne kann in Kürze ein Auto auf über 40- 50 Grad aufheizen.  

Am Zielort

Juhu, wir sind angekommen. Nun gilt es die Ferien zu geniessen. Aufpassen sollte man jedoch in den Bergen, hier kann unser Vierbeiner leicht einen Abhang hinabstürzen. Ebenso muss an Flüssen geschaut werden, dass der Hund nicht in Strudel kommt bzw. durch Schnee- Stauwasser das Flüsslein in Minuten zum reissenden Strom wird. Am Meer sollte Ihr Vierbeiner nicht zu weit ins Wasser hinaus schwimmen und nach dem Sprung ins kühle nass abgeduscht werden, um die Salzkristalle vom Fell zu entfernen.

Informieren Sie sich in der jeweiligen Region über evtl. Vorgaben z.B. Leinenpflicht im Wald oder am Strand etc. und seien Sie vorsichtig bei Kontakt mit fei laufenden Bauernhof bzw. Strassenhunden. In vielen Gebieten gilt es zudem auf herumliegenden Müll, Glasscherben oder Essensreste zu achten, um Verletzungen und Vergiftungen zu vermeiden.

Im Hotel bzw. der Ferienwohnung sollte der gut erzogene Hund nichts zerstören und schon gar nicht im Bett oder auf dem Sofa nächtigen dürfen- die Nachmieter werden es Ihnen danken. Eine geeignete Thermo- Hundedecke lässt den Hund, auch an kälteren Tagen, wohlig nächtigen.

Training mit dem Hund

Auch im Urlaub braucht der Vierbeiner genügend Auslauf und Beschäftigung. Bei zu warmen Temperaturen sollte die Mittagszeit jedoch ausgelassen werden. Trainingswochen- und Wochenenden freuen sich immer grösserer Beliebtheit. Hier kann man in einer Gruppe gleichgesinnter Hundefreunde das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und neben einem interessanten Hundetraining durch Wandern und Ausflüge auch dem Wellness und der Erholung genügend Raum geben. Sie und Ihr Hund werden begeistert sein.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Spass im Urlaub. 


Lesen Sie mehr www.tierischreisen.ch
 

Schon gesehen?
Auf Tier im Recht können Sie sich jederzeit über alle kantonalen Regelungen informieren.
Es gibt Neuerungen zum Hundegesetz Schweiz- schauen Sie einmal vorbei.
www.tierimrecht.org


Schon probiert?
Fertigfutter, BARF oder gar selber kochen?

 

Das Thema Hundeernährung ist ein wahrer Dschungel, es existieren so viele Meinungen, wie Glaubensansätze.Generell unterscheidet man zwischen mehreren Futtermitteltypen:

Trockenfertigfutter enthält weniger als 10% Wasser und wird in Säcken zu 1- 15 Kg von verschiedenen Herstellern angeboten. Ein qualitativ gutes Futter zu finden, das neben einem hohen Anteil hochwertigem Protein eine gute Verdaulichkeit aufweist, ist nicht immer leicht. Ein stolzer Preis ist kein Garant für ein hochwertiges Futter. Trockenfutter ist lange haltbar und hat kaum Eigengeruch, wird jedoch häufig, vor allem von kleinen Hunden verschmäht oder nur ungern gegessen.

Halbfeuchtes Futter enthält ca. 15- 30% Wasser und wird als „Hundewurst“ in Folie eingeschweist oder lose in Packungen verkauft. Fast alle Hunde nehmen dieses Futter problemlos an. Leider ist der enthaltende Zuckeranteil z.T. sehr hoch.

Feuchtfutter mit ca. 75% Wasseranteil wird meist in Dosen in den Handel gebracht. Es ist nach dem Öffnen nur kurz ca. 1-3 Tage haltbar und weist einen eher unangenehmen Geruch auf. Vom Hund wird es gern und bevorzugt gefressen.

Immer mehr Hundehalter sind durch die mangelnde Transparenz bei Fertigfutter und immer wieder auftretenden Futtermittelskandalen verunsichert und suchen nach anderen, natürlicheren Fütterungskonzepten. Das Füttern mit BARF (Biologisch artgerechtes rohes Futter) oder gar das Kochen für den Hund, hat in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Es empfiehlt sich jedoch vorher, sich über geeignete Weiterbildungsmöglichkeiten (Kurse, Fachbücher) gut über die lebensnotwendigen Futterbausteine, Vor-und- Nachteile sowie Gefahren und Risiken zu informieren.

Egal, welcher Futtertyp, ein informativer Ernährungskurs kann viele neue Möglichkeiten aufzeigen und Wissenslücken schliessen. Ein Kurs bietet Ihnen Informationen zur Fütterungspraxis insbesondere zu Kennzeichnung von Futtermitteln, Inhaltsangaben, Energiebedarf und Futtermenge berechnen, sowie den richtigen Umgang bei Futterproblemen bzw. Unverträglichkeit.

Die Zähne des Hundes sind sein höchstes Gut. Diese sollten durch Zahnpflegeprodukte, Büffelhautknochen oder langanhaltendem Kauspass (z.B. Straussen- und- Rindersehnen) gut gepflegt und erhalten werden. Die Zähne einmal pro Woche kontrollieren und bei starkem Zahnstein, Mundgeruch oder abgebrochenen Zähnen den Tierarzt aufsuchen.

Belohnungen sollten nur in Maßen gegeben werden, sie enthalten enorm viel Zucker. Beides, Belohnungen und Knochen werden von der Tagesmenge vom Hauptfutter abgezogen, um Übergewicht zu vermeiden. Frisches Wasser muss dem Hund stets zur freien Verfügung stehen.

Mehr Infos zum Thema Hundeernährung finden Sie unter

www.myluckydog.ch
Schon gelesen?
Diese 3 Bücher von Ina & Thomas Baumann gehören zur Hunde- Bett- Lektüre einfach dazu:
-Was Hündchen nicht lernt...
-Damit wir uns verstehen..
-Ich lauf schon mal vor...

Sie finden die Bücher in jedem guten Buchladen oder Online- Shop, sowie bei Meiko.

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